Monatsrückblick Mai: Der Nase nach!

Wer andere beim Freiraum kreieren hilfreich zur Seite stehen will, darf selber nicht in der Engstelle stecken.

So oder so ähnlich habe ich das in meiner Comicbiografie formuliert. Und dann ist da noch meine Marke Freiraumfrau, die für mich die Messlatte für mein Handeln und Tun ist. Wenn ich meine Engstellen ignoriere, dann wirkt sich das auch in mein Business aus. Wie habe ich das so schön im letzten Freiraumfrau-Salon formuliert: „Mögliche neue Kund:innen spüren, dass ich eine Delle in meiner Aura habe“. Dieses Spüren können sie nicht benennen. Doch sie warten intuitiv ab. Die Folge für mich ist, dass Aufträge ausbleiben. Ziemlich blöd fühlt sich das an.

Das habe ich schon häufiger in meiner Selbständigkeit erlebt.

Als erstes zweifele ich dann an meinem Angebot. Dieses Mal aber ist schnell klar, mein Angebot ist es nicht. Zuspruch bekam ich durch meine Kundin Christine Kempkes. Sie sagte nach unserem Coachingtermin „Freiraum kreieren“, dass ich meine Talente nun „am punktesten auf den Punkt gebracht hätte!“ Ein schönes Kompliment für meine Arbeit.

Was ist es dann?

Ich selber bin es, die gerade Engstellen verspürt und die vor allem im Privaten. Deshalb wollte ich ja eigentlich seit 1. Mai regelmäßig am Meer an meinem Lieblingsstrand sein. Und dann kamen Mitte April die geänderten Regeln für Dauercamper in Mecklenburg Vorpommern und mein Vertrag lag auf Eis. Darüber habe ich hier sehr ausführlich berichtet. So, wie auf der Zeichnung habe ich mich gefühlt, wie ein geknickter Leuchtturm.

Die gute Nachricht ist, dass der geknickte Leuchtturm trotzdem leuchtet. Und nach anfänglichem Frust, stieg relativ schnell eine neue Antwort in mir hoch.
Auf einmal wusste ich: Ich fahre mit dem Freiraumbus der Nase nach. Grobe Richtung: NORDEN. Schließlich gibt es den Freiraumbus, mein Wohnmobil. Ich kann überall arbeiten, denn ich habe mein Business digitalisiert. Mein rollendes Schneckenhaus ist mein Homeoffice. Alle pandemischen Auflagen kann ich erfüllen.

Also nahm ich am 13. Mai all meinen Mut zusammen und fuhr los.
Der Nase nach bedeutete, maximal für den Tag zu planen. Wenn ich müde wurde, suchte ich mir einen Parkplatz. Wenn ich etwas interessant fand, setzte ich den Blinker und schaute nach.

Meine Reise dokumentiere ich als Reisecomic und poste jeden Tag, ein bisschen zeitversetzt, meine Erlebnisse auf Instagram und Facebook.

Ich habe viel erlebt in diesem Mai. Es gab 2 Freiraumfrau-Salons zum Thema Druck, aber kein einziges frei:heraus – 10 Fragen an Interview.
Der Freiraum-Brief, mein Newsletter ging an fast 200 Abonnent:innen raus, dafür war ich im Magnetprodukt-Club so gut wie gar nicht aktiv.
Ich habe auch nur einmal gebloggt, und das war in der Blognacht bei Anna Koschinski. In Annas Juni Blognacht entsteht nun dieser Monatsrückblick. Zu mehr Bloggen hatte ich weder Lust noch Kraft.

Denn auf Reisen habe ich mich und meine Themen dabei.

Es gab Freude und feine Gespräche. Von traurigen Momenten bis zu morgendlichen Panikmomenten war alles dabei. Ich begegnete mir selber auf intensivste Weise. Der Nase nach zu reisen bedeutet im hier und jetzt zu sein. Das war eine große Herausforderung für mich, die hochsensible Freiraumfrau.

Meine Nase brachte mich an spannende Orte.

Ich war unerwartet an einer Schleuse. Ich sah den Startpunkt der Weser in Hannoversch Münden und stand in Bremerhaven, wo sie ins Meer mündet. Ich fuhr mit der Fähre, erst über die Weser, später über die Elbe. Ich hatte wundervolle Begegnungen in Nähe und Distanz. Bei Petra Manthey in der Nähe von Bremen fand ich viel Klarheit bei einem kraftvollen Naturcoaching.

Ich hatte Geburtstag diesem Mai und wäre gerne am Meer gestanden. Da der Freiraumbus am Vortag einen Batterieschaden hatte und spontan in die Werkstatt musste, wurde da nichts draus. Es hätte auch keinen Spaß gemacht, da das Wetter lausig war. Ich erfreute mich an den vielen Nachrichten und führte wesentliche Telefonate mit lieben Menschen.

Überhaupt, das Wetter… Regen ohne Ende und ein kleines Loch in meiner Dachluke bereiteten mir ganz schön Stress. Die gute Nachricht ist, dass ich zwischendrin echte Flowtage hatte und sich ganz feine Dinge und Begegnungen sehr organisch ergaben.

Und dann gab es Tage, an denen ich mit Panikattacken zu kämpfen hatte.

Schließlich stand ich dann doch am Meer. Watete durchs Watt in Cuxhaven und lief ein paar Tage später, endlich bei Sonnenschein, den Strand in St.-Peter-Ording entlang.

Ich habe lose Fäden verknüpft und mich auch traurigen Themen gestellt.
Ich war an den Gräbern von Nele Süß und Sabine Dinkel.

Ich bin stolz, dass ich so mutig war und losgefahren bin. Ganz langsam höre ich meine innere Stimme wieder. Das fühlt sich nach heil werden an. Die Delle in meiner Aura verschwindet langsam. Dafür bin ich sehr dankbar.

Zum Ende dieses herausfordernden Monats kam die wunderbare Nachricht, dass ich nun doch im Juni auf den für diese Saison gemieteten Dauerstellplatz an meinem Lieblingsstrand in Mecklenburg-Vorpommern kann. Am Ende wird alles gut!

Wenn ich dort ankomme, dann kann ich wieder daran arbeiten, dass „Freiraum kreieren“ weite Kreise zieht und ich mein Herzensthema „Coaching mit Essenz-Zeichnung“ sichtbarer mache.

Im Juni begleitet mich die ACHTSAMKEIT, die ich in meinen Rauhnächten für diesen Monat aus meinem Kartenset gezogen hatte.

Ich wünsche mir für den Juni Samtheit und Zufriedenheit.


P.S.:
Wenn du meine Reiseerlebnisse lesen magst, dann folge mir auf Instagram oder Facebook. Du findest mich auch dort unter @Freiraumfrau.


Mit mir arbeiten: „Freiraum kreieren!“

Ich begleite dich aus Engstellenzeiten hin zu mehr Freiraum in deinem Leben. Die Essenz unserer Gespräche verankere ich meinen Zeichnungen.