Dafür nehme ich mir regelmäßig Zeit!

Ich probiere etwas Neues.

Statt für mich alleine im stillen Kämmerlein an meinen Blogtexten zu feilen, nehme ich heute an der Blognacht von Anna Koschinski teil. Co-Writing nennt Anna das. 20 Menschen trudeln nach und nach im Zoom-Meeting ein. Im Stundenrhythmus werden wir hier wieder zusammentreffen. Eigentlich ist doch jede:r im heimischen Kämmerlein, und doch fühlt es sich völlig anders an.

Annas Impuls zum Start lautet:
„Dafür nehme ich mir regelmäßig Zeit!“

Ob ich mit diesem Satz einen Einstieg ins Schreiben bekomme?
Ich beginne mit einem Brainstorming und mache eine Liste meiner Regelmäßigkeiten.

Es gibt vieles, für das ich mir regelmäßig Zeit nehme:

  • Mein Morgenritual ist es, eine Impulskarte aus meinem Kartenset zu ziehen.
  • Ich schreibe regelmäßig, monatlich meinen Newsletter, den Freiraum-Brief.
  • Lange Zeit habe ich Morgenseiten geschrieben.
  • 2 x im Monat bin ich Gastgeberin des Freiraumfrau-Salons.
  • Frei:heraus – 10 Fragen an: Ende 2020 zum 10-jährigen Jubiläum von meiner Marke Freiraumfrau startete ich eine Interviewserie, Ich bitte Wegbegleiter:innen mir 10 Fragen rund um Freiraum und Engstellen zu beantworten. Mittlerweile sind schon 24 Interviews online.
  • Ich gehe regelmäßig spazieren und habe gute Vorsätze, was das Qi- Gong-Üben angeht. (Gelten gute Vorsätze auch? Okay, das führt zu weit, oder …?)
  • Für 2021 habe ich mir regelmäßiges, wöchentliches Bloggen verordnet. Denn wie sollen meine zukünftigen Kund:innen denn wissen, dass es bei mir das wunderbare Angebot Coaching mit Essenz-Zeichnung gibt? Ich habe mein Angebot übrigens „Freiraum kreieren!“ getauft.
  • Ich fahre regelmäßig meinen Freiraumbus. Über 600 Nächte in nun 7 Jahren habe ich in meinem rollenden Schneckenhaus verbracht. Das sagt zumindest mein Logbuch.
  • Neues ausprobieren, so wie die Schreibnacht, das mache ich auch regelmäßig.

So langsam komme ich in Schwung mit dem Schreiben dieses Blogartikels.

Was fällt mir denn noch ein, das ich regelmäßig mache?
Ich schreibe regelmäßig Briefe und Postkarten, so ganz analog mit einem schönen Füller. Oder dass ich regelmäßig vegetarisch esse und seit fast 6 Jahren auf Fleisch und Fisch verzichte.

Das Allerwichtigste hätte ich jetzt fast, aber nur fast, ganz elegant unter den Tisch fallen gelassen:

Was ich wirklich immer, regelmäßig und in allen Lebenslagen mache, das ist Zeichnen. Kein Blogartikel von mir, ohne eine schöne Zeichnung dazu. Wenn ich etwas schneller gezeichnet als geschrieben habe, dann zeichne ich das. Ich visualisiere die Herzensthemen meiner Kund:innen und in meinen Coachings bringe ich mit dem Zeichenstift auf den Punkt, was die Essenz unserer Gespräche ist.
Zeichnen ist für mich eine besondere Form der Kommunikation.
Zeichnungen verankern für mich die Worte, die ich höre.
Ich liebe es, Worte in Bilder zu übersetzen. So sind auch die 32 Zeichnungen aus meinem Kartenset entstanden.
Und ich habe schon einen Teil meiner Lebensgeschichte visuell umgesetzt. Okay, da sind auch ein paar Texte drin in meiner Comicbiografie. Doch das Meiste ist gezeichnet.

Zum guten Schluß noch etwas, dass ich gerne und regelmäßig mache: NETZWERKEN!

Ich liebe Begegnungen mit Menschen. Anna, meine Gastgeberin der heutigen Blognacht habe ich via Twitter kennengelernt. Blognacht, das klang spannend für mich. Mein Bauchgefühl sprach und sagte zu. Ich notierte den Termin. Hier bin ich.

Experiment geglückt, trotz Anlaufschwierigkeiten.
Danke, liebe Anna!