frei:heraus – 10 Fragen an Marjeta Prah-Moses

10 Jahre Freiraumfrau

Von der Geburt meiner Marke bis heute traf ich wunderbare Menschen, die mir halfen an entscheidenden Kreuzungen den richtigen Weg einzuschlagen. Menschen, die mir ihr offenes Ohr schenkten und den Spiegel vorhielten. Die mir mit Rat & Tat zur Seite standen oder durch ihr Wirken mein Vorbild sind. Zum Jubiläum beschenken mich Wegbegleiterinnen mit inspirierenden Antworten auf meine zehn Fragen.

Meine heutige Interviewpartnerin ist Marjeta Prah-Moses!

Marjeta ist eine wunderbare und entspannte Netzwerkerin. Sie hat das Talent, die richtigen Menschen zu versammeln. Immer wieder trafen wir uns auf Netzwerkveranstaltungen. Ganz besonders mag ich da die Abschlußfeiern von „A runde Sach e.V -Profis für den guten Zweck“ erwähnen. Und in diesem Jahr zauberte sie die virtuelle Kaffeeküche aus dem Ärmel, in der ich so viel Wissen aus dem Netzwerk tanken durfte und zudem, dank Anja Meineke meinen Genius „Freiraum kreieren!“ fand.

Liebe Marjeta:

1. Meine Lieblingsfrage steht gleich am Anfang. Freiraum ist ein großes Wort, unter dem jeder sich etwas anderes vorstellt. Was bedeutet Freiraum für dich?

Freiraum bedeutet für mich so sein zu können, wie ich bin und das zu tun, wofür mein Herz schlägt.
Mich mit Menschen zu umgeben die mir meinen Freiraum lassen und tolerant zu sein für den Freiraum anderer.

2. Das C-Wort ist in aller Munde. Welchen Freiraum vermisst du ganz besonders?

Ich vermisse es spontan gut essen zu gehen, ins Kino oder mich mit Freund*innen in ein Café zu setzen. Ich vermisse es auch sehr, das erste Mal, Weihnachten ohne meine Eltern zu feiern.

3. Wenn es um dich herum mal wieder hoch hergeht, was tust du dir Gutes um wieder in deine Mitte zu kommen?

Spazieren gehen. Einfach an die frische Luft raus.

4. Im Moment verbringen wir viel Zeit zu Hause. Die Innenarchitektin in mir möchte gerne wissen, wo du dir gerade mehr Freiraum in deinen Räumen wünschst?

In unserem Keller :-D und ich wäre gerne einfach mal wieder ganz für mich alleine zu Hause. Ohne Kind und Mann. Der Hund kann bleiben.

5. und 6.
Welche deiner Lebens- bzw. Arbeitsräume liebst du gerade ganz besonders und warum? Okay, das sind gleich 2 Fragen.

Die Küche im Haus und die Wälder und Wiesen vor der Haustür.

Ersteres weil es mich unglaublich gut entspannt vor mich hinzukochen, zu schnipseln und zu rühren (ja, ich habe keinen Thermomixer) und durch unsere Nähe zum Münchner Osten (Vaterstetten) bin ich relativ schnell draußen im Wald oder kann über Felder laufen. Ich mag die Weite. Wenn mich dann noch jemand dabei begleitet, umso schöner.

7. Ich glaube daran, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir mehr von dem tun, was uns wirklich am Herzen liegt. Was ist dein Herzensthema?

Menschen verbinden und dafür sorgen, dass sich jede*r gut fühlt, ob im Business oder im Privaten.

8. Was motiviert dich an deinem Herzensthema dranzubleiben, wenn dich mal ein Durchhänger plagt?

Die guten Gespräche und das Wissen, dass ruhige Zeiten und Durchhänger vorbei gehen und gerade in diesen Zeiten viele kleine Samen gestreut werden, die nur darauf warten ans Licht kommen zu dürfen.

9. „Marke ist das, was die Menschen über dich sagen, wenn du den Raum verlässt!“, sagt Jeff Bezos, der Gründer von Amazon. Jetzt bin ich gespannt! Was sagst du über mich, wenn ich den Raum verlasse?

Ich verstehe nicht warum Angelika oft am Anfang so nervös und unsicher ist. Sie macht das alles so großartig und mit so viel Wärme, Erfahrung und Wissen. Ich geh immer voll aufgeladen aus den Treffen heraus.

10. Ich stehe an der Schwelle zu den nächsten 10 Freiraumfrau-Jahren. Was gibst du mir mit auf den Weg? Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Inspiration? Ich bin gespannt.

Ich wünsche Dir noch mehr Freiraum, noch mehr davon so leben zu können und zu dürfen, wie Du es von Herzen gerne möchtest. Ich glaube da ist noch Luft nach oben. <3

Danke für deine Wegbegleitung und deine Antworten!

Fotocredit: Raimund Verspohl

Mit mir arbeiten: „Freiraum kreieren!“

Ich begleite dich aus Engstellenzeiten hin zu mehr Freiraum in deinem Leben. Die Essenz unserer Gespräche verankere ich meinen Zeichnungen.