Tischgespräch in Speyer: Frühstück mit Katja Hein von hin-fahren.de

Zeichnung-Fotos-Katja-Hein-Freiraumfrau

Schwungvoll fuhr sie in ihrem Kastenwagen beim Freiraumbus vor. Und der stand da gerade mit Rheinblick in Speyer. Katja und ich, wir hatten uns zum Frühstück im Freiraumbus verabredet.

Kennengelernt hatten wir uns via Facebook in der Technik-Challenge von Frank Katzer. Katja war mir aufgefallen, weil sie, so wie ich auch ihr Online-Equippement im Camper nach Minimalismus-Kriterien aussuchte.

Als ich dann im März auf meiner ersten großen Tischgespräche-Reise unterwegs war, lief mir ein Camper-Interview-Portrait aus ihrem Blog hin-fahren über den Weg. Zufällig??? Natürlich nicht.
Ich finde ihre Blogartikel-Serie von Menschen, die ihre Träume von Freiraum und Unabhängigkeit durch Reisen im Wohnmobil verwirklichen, großartig.
Klar, dass ich dann gleich HIER gerufen habe, als sie weitere Interviewpartner suchte.

Passend zum 5. Geburtstag vom Freiraumbus am 8. April 2019 veröffentlichte Katja dann das Freiraumfrau-Interview, sozusagen als virtuelles Geschenk mit einer extradicken virtuellen Schleife drauf.

Als ich jetzt meine Reise in die Pfalz plante (warum ich in unbedingt jetzt in die Pfalz wollte, kannst Du im vorherigen Blogbeitrag nachlesen) hatte ich gleich bei Katja angefragt, ob sie Zeit für ein Treffen hat.

So saßen wir nun im Freiraumbus und sehr schnell wurde klar, dass wir ziemliche Ähnlichkeiten in unseren Lebensläufen haben. Wir kennen uns nämlich gut aus mit den Engstellen, die es zu durchleben gilt mit besonderen Kindern. Und wir wissen beide nur zu gut wie diese Aufgaben, in Kombination mit den Prägungen unserer im Krieg geborenen Eltern uns als hochsensible Frauen an die Wand gefahren hat. Wir fragten uns, was brauchen wir, um uns und unseren Herzensthemen Freiraum zu schenken und gleichzeitig die Wurzeln unserer Familiensysteme zu achten. Diese besondere Gratwanderung unterscheidet uns von den jungen digitalen Nomadinnen, die frei und ungebunden ans andere Ende der Welt reisen. Wir leben das sowohl als auch.

Selten habe ich jemanden getroffen wie Katja, die so tief und gleichklingend meine Geschichte nachvollziehen konnte.

Wir beide haben rausgefunden, dass wir die Seele stärken, wenn wir mit unseren rollenden Scheckenhäusern auf Reisen gehen. Und wenn wir dann auch noch Leben und Arbeiten verweben können, dann ist das unser größtes Geschenk. Wir gehen fahren also in Teilen unseres Lebens unkonventionelle Wege um unsere Vision der „Digitalen-(Teilzeit)-Nomadin“ zu leben.

Katjas Herzensthema ist es, Menschen zu unterstützen, die sich gerade mit dem Traum vom Kastenwagen auseinandersetzen. Sie interviewt inspirierende Camper-Vorbilder und bündelt Wissen rund um das Reisen im Kastenwagen auf ihrem Blog hin-fahren.de
Sie läd in ihren Reiseberichten Leute dazu ein, Neues zu entdecken, Land und Leute zu erleben, den Sprung ins Unbekannte zu wagen und sich Träume zu erfüllen.

Auch in diesem Punkt sind wir uns ähnlich, bei mir heisst das Unterstützen „Frag die Freiraumfrau“, mein Sprachnachrichten-Ping-Pong auf kurzen Wegen.

Immer mit dabei auf Katjas Reisen ist ihre Digitalkamera, mit der sie besondere Momente festhält, schöne Orte fotografiert, Stellplätze beschreibt und Sehenswürdigkeiten einsammelt.
Ich hatte auch die Ehre fotografiert zu werden. (Die Bilder, die oben in der Grafik mit einem Herz markiert sind, hat Katja von mir gemacht.)

Mit einem Wort, Katja ist Herz und Hirn des Kastenwagen-Reise-Portals hin-fahren.de

So wie Katja Expertin für Kastenwagen-Camper ist, so bin ich die Expertin für Freiraum. Was Katja mit der Kamera ausdrückt, das fange ich in Reiseskizzen ein. Sie coacht Menschen auf dem Weg zum Lieblingscampingmobil und ich bin Sparringspartnerin für Herzensthemen.

Diese wundervolle Begegnung hat mich darin bestärkt, auch weiterhin Tischgespräche in unterschiedlichen Fassungen auf meinen Reisen zu organisieren. Virtuelle Kontakte sind großartig, doch erst durch die reale Begegnung bekommen sie Tiefgang. Und nur wer mich persönlich kennengelernt hat, vertraut mir seine Herzensthemen an.

Liebe Katja,
danke für Deinen Besuch im Freiraumbus.

Danke für Deine Offenheit beim Erzählen Deiner Geschichte.
Danke für Dein Gastgeschenk, mit dem ich beim nächsten Reisehighlight auf Dich anstoßen werde.
Danke, dass ich Dir ein Buch widmen durfte und ein Kartenset nun Dein eigen ist.
Danke für ein Gespräch mit Tiefgang und Herzensverbindung.
Schön, dass es Dich gibt.


***Wenn Du bei Katja weiterlesen magst, dann findest Du sie:
Blog: hin-fahren.de
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