Freiraumbus Sommerreise: Der Weg ist das Ziel!

Portraitbild Freiraumfrau

Mein letzter Blogbeitrag über den Mut liegt schon einen Monat zurück. Vielleicht habt ihr euch gewundert, dass hier auf dem Blog Funkstille herrschte.

Der Freiraumbus, mein Herzensmensch und ich waren auf Sommerreise. Unser Ziel war London, den Lieblingssohn besuchen, der dort gerade als Au-Pair arbeitete.
London ist ja nun nicht gerade um die Ecke von München. Doch der Weg ist das Ziel und so führten unsere Reiseetappen über Luxemburg und Belgien an die französische Küste nach Dünkirchen. Von dort setzen wir mit der Fähre nach Dover über.

Ich kann euch sagen, vor dem Abenteuer „Linksverkehr“ in England hatte ich ganz schön Bammel. Doch genau diese Erfahrung fehlte mir noch beim Freiraumbusfahren. Der Tagesimpuls aus meinem Kartenset (klar, die Karten haben mich auf dieser Reise begleitet!!!) war doch tatsächlich MUT und so habe ich mutig meinen Bus, immer „left-left-left“ murmelnd von der Fähre gefahren. Es ist schon komisch so gefühlt im Gegenverkehr unterwegs zu sein, doch es ging leichter als erwartet.

Nach dem Besuch der White Cliffs of Dover (die ihr im Hintergrund auf dem Foto sehen könnt) und einem Abstecher nach Canterbury, fuhren wir nach London rein. Ganz kurzfristig vor unserer Reise hatten wir erfahren, dass der Freiraumbus in der Londoner Emissionszone registriert werden muss. Das hatte so grad noch vor unserer Abreise geklappt.

Es wäre ja auch zu schade gewesen, wenn wir diese schöne Stadt nicht gesehen hätten. Von London berichte ich euch noch in einem separaten Blogbeitrag. Noch schöner war es, den Lieblingssohn in die Arme zu schließen, von ihm London gezeigt zu bekommen und anschließend einige Tage mit ihm durch Südengland zu fahren.

Zusammen erlebten wir Stonehenge, Bath, den Exmoor-Nationalpark, traumhafte Strände in Cornwall und superenge Straßen (davon auch noch mehr in einem separaten Beitrag, denn es gab noch ein Lernthema, das mir bei Freiraumbusfahren fehlte. Stichwort: Reifen)

Der Lieblingssohn fuhr mit dem Zug von Plymouth nach London zurück. Wir nahmen die Fähre in Poole und setzten nach Cherbourg in Frankreich über. Wir durchkreuzten die Normandie mit ihren so unterschiedlichen Küsten und stolperten immer wieder über Erinnerungen an den D-Day und die Landung der Alliierten.

Und dann ging die Reise wieder heim, quer durch Frankreich mit Besichtigungen der Kathedralen in Rouen und Reims. Nach einem Zwischenstopp in Verdun erreichten wir das Saarland und besichtigten noch die Völklinger Hütte. Erst da wurde uns klar, wie viele Weltkulturerbe-Stätten wir auf unserer Reise gesehen hatten. #Hach.

Nach über 3300 km brachte uns der Freiraumbus wohlbehalten wieder nach München. Die vielen Eindrücke summen noch in meinem Kopf und wollen verstoffwechselt werden. Das wird wohl noch einige Zeit dauern.

Ich bin nur froh, dass ich mir unterwegs jeden Tag Zeit genommen habe, um meine Eindrücke per Reaktivzeichnung im Reisetagebuch festzuhalten. Ein paar der Zeichnungen werde ich euch bei den nächsten Blogbeiträgen zeigen.

Jetzt freue ich mich darauf, mit frisch gefüllten Akkus an meiner Comicbiografie weiter zu zeichnen. Das Kartenset ist ja schon fertig, der Comic soll im Herbst erscheinen.

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