Monatsrückblick September: In Balance sein?

Lieber September!

Gratwanderung war der Begriff, den ich für dich in meinen Rauhnächten zog. Du machtest dem dir zugeordneten Begriff alle Ehre.

Mein kreativer Flow

10 Portaltage zum Monatsanfang bescherten mir einen kreativen Flow. Wie in einem Tunnel arbeitete ich an zwei Kartensets gleichzeitig. So wurden in kürzester Zeit die Coachingkarten Volume 2 „Begriffe in Bilder übersetzen“ und die „ICH-BOTSCHAFTEN“ fertig. Ich bestellte die Prototypen. Freute mich über die schönen Ergebnisse. Änderte am Ende des Monats noch ein paar Kleinigkeiten und gab dann die erste Bestellung bei meinem Print-on-demand Lieferanten „Mein Spiel“ in Auftrag. Gerade ist die Lieferung eingetroffen und die ersten Vorbestellungen habe ich gestern verschickt.

Pausen vergessen einzuplanen

Zum Monatsanfang gehe ich immer im Freiraumfrau-Club live und erzähle etwas zum Monatsbegriff. Nach 30 Tagen werden diese Videos bei Facebook wieder gelöscht. Ich bekomme vorher eine Benachrichtigung und schaue mir das Video meistens nochmal an. Diesmal musste ich sehr lachen, denn ich hatte bereits erzählt, wie wichtig es bei der Gratwanderung ist, auch Pausen einzuplanen. Also nach einer anstrengenden Aktivität mal inne zu halten, bevor ich weitermache.

Schlaue Sätze erzählen kann ich! Meinen eigenen Worten dann auch Taten folgen zu lassen, das habe ich bei meiner Gratwanderung durch den September verpasst. Mit dem Ergebnis, dass mein Körper mich durch ein fieses Umknicken entschleunigt hat. Jetzt darf ich 4 Wochen eine Sprunggelenksorthese tragen. Grrrr.

Newsletter

Immerhin inspirierte mich mein Umknicken dann mit den richtigen Worten für meinen September-Newsletter. Der Freiraum-Brief erzählte von meinen Gedanken rund um Gratwanderung und Innehalten.
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Ein besonderer Jahrestag

Im September jährte sich ein besonderer Jahrestag zum 24. Mal. Mein persönlicher 9/11, der Tag, an dem mir mein Mann sagte: Ich habe Krebs. Das war, als ich gerade unseren Sohn geboren hatte. Viele Jahre fiel mir dieser Tag und die Zeitqualität um ihn herum besonders schwer. In diesem Jahr konnte ich einen sehr persönlichen Beitrag dazu veröffentlichen, der mir viel Zuspruch aus meinem Netzwerk brachte. Hier kannst du lesen, wieso ich Marc Twain zitiere, der sagte: „Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut!“.

Über die Schwelle gehen.

Die zweite Hälfte deines Monats bestand aus Dauerregen. Mir wurde klar, dass es die Zeit der Innenschau ist. Die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche machte mir bewusst, dass wir nun wieder über die Schwelle in die dunkle Jahreszeit treten. Statt nochmals Dinge aus dem Ärmel zu schütteln, geht es vielmehr darum die Ernte dieses Jahres anzuschauen.

  • Was ist gut gelungen in den ersten 9 Monaten von 2022?
  • Was dürfen wir verabschieden? Was hat ausgedient? Was hat sich anders dargestellt, als erhofft?
  • Was nehmen wir mit über die Schwelle in das letzte Quartal des Jahres?

Diese Fragen stelle ich mir regelmäßig und ich habe sie auch meinen Clubfrauen ans Herz gelegt.

Meine Antworten und Entscheidungen

  • Gelungen:
    Gut gelungen ist mir, dass ich intensiv meiner Meersehnsuche gefolgt bin. Fast 5 Monate verbrachte ich am Meer. Den Winter verbrachte ich in einer Ferienwohnung an meinem geliebten Ostseestrand in Mecklenburg Vorpommern. Ich war sogar Eisbaden. Später im Jahr fuhr der Freiraumbus 9 Wochen die Atlantikküste Frankreichs entlang. Ich bin nun schockverliebt in die Bretagne. Und dann war ich nochmal im Hochsommer am Lieblingsstrand.
  • Stolz auf mich:
    Seit 9 Monaten verzichte ich nun schon auf Alkohol. Damit tue ich meinem hochsensiblen Gemüt etwas sehr Gutes. Mein Körper sagt auch: DANKE!
  • Bereits umgesetzt, nur anders als gedacht:
    Lange hatte ich die Idee im Kopf, dass mein 13. Wunsch aus den Rauhnächten eine Art Arbeitsbuch wird. Nun muss ich erst mal sagen, was denn mein 13. Wunsch war. Ich wünschte mir ein „am Freiraum dranbleiben“-Format. Jetzt, beim Rückblick auf 3/4 von meinem 2022 wurde mir klar, dass dieser Wunsch längst umgesetzt ist: der Freiraumfrau-Club
  • Anders dargestellt, als erhofft:
    Meinen Freiraumfrau-Salon lege ich im letzten Quartal auf Eis. „Kill your darlings“, heißt das so schön. Auch wenn ich mein Format sehr mag,… ich habe viel Zeit in der Bewerbung verbracht und immer wieder fiel er zwischendurch aus.
    Wer schnuppern mag, wie ich in meiner Art und Weise ticke, kann das stattdessen nun in meinem Freiraumfrau-Club tun. Der wird weitergehen bis zum 21.12.22, da endet der diesjährige Jahreskreis.
  • Das nehme ich mit über die Schwelle ins letzte Quartal:
    Wie ich schon schrieb, der Club wird mich begleiten. Ich mag die Struktur, die sich aus den Wochen- und Monatsbegriffen ergibt. Es fällt mir leicht live über die Begriffe zu philosophieren und die aktuellen Zeitqualitäten in meine Worte zu fassen. Wenn du schnuppern magst, hier ist der Link, der dich vor die Clubtür führt. Ich freue mich auf interessierte Gäste.
  • Die Rauhnächte 2022/2023
    Am 21.12. beginnen die nächsten Rauhnächte. Die werde ich wieder im Kreise einer Schar von Interessierten verbringen. Die Rauhnachtsbegleitung ist mein Geschenk an all diejenigen, die mit mir dann im neuen Jahr in ihrer persönlichen Doppelstunde an ihrem Freiraum arbeiten wollen. Platz ist für 12 Teilnehmer:innen und die ersten Plätze sind schon belegt. >Hier klicken zur Beschreibung< Bist du dabei?

Danke, lieber September.

Ich habe viel gelernt, vor allem, wie schwer es ist, in fordernden Zeiten meine innere Mitte im Fokus (dieses Wort gibt es übrigens nun im neuen Kartenset) zu halten. Nun freue ich mich auf Netzwerken im Oktober.

Wenn alles klappt, dann komme ich nochmal ans Meer. Bis dahin darf mein Fuß ausheilen und auch ein paar private Baustellen brauchen noch meine Zuwendung.

Herzensgrüße von deiner
Freiraumfrau