Mein persönlicher 9/11

„ICH HABE KREBS!“

Dieser Satz stellte mein Leben schlagartig auf den Kopf. Eine Panikattacke überflutete meinen Körper. Mein Herz raste, als mein Mann diesen verhängnisvollen Satz aussprach.

Das war am 11. September 1998.

3 Wochen vorher hatte ich unseren Sohn geboren. Unsere Tochter war gerade 3 geworden. Ich hatte mich so auf die Zeit mit meiner kleinen Familie gefreut.

Daraus wurde nichts. Die niederschmetternde Diagnose eines seltenen Lymphdrüsenkrebses brachte meinem Mann eine große Bauch-OP und 6 Monate schwerste Chemotherapie.

Ich verschickte die Geburtsanzeigen für unseren Sohn und fürchtete, als nächstes Todesanzeigen verschicken zu müssen. Statt Wochenbett jonglierte ich die Begleitung meines Mannes und den Alltag mit zwei kleinen Kindern.

Ich hatte das Gefühl, in der größten Engstelle meines Lebens zu stecken.

Danach war nichts mehr wie vorher. Der Krebs war zwar vertrieben, doch mit ihm auch die Lebensfreude. „Nun sei doch mal dankbar, dass alles gut ausgegangen ist“, hörte ich von denen, die sich gerade in der Chemo-Zeit rar gemacht hatten.

Dieser schwärzeste Tag in meinem Leben ist jetzt 24 Jahre her.

Ich hatte Glück. Mein Herzensmensch ist immer noch an meiner Seite. Wir durchlebten gemeinsam viele Höhen und stellten uns den Tiefen. Das war und ist anspruchsvoll.

Ich brauchte viele Jahre, bis ich mit Marc Twain sagen konnte: „Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut.“

Weshalb ich diese sehr persönliche Geschichte erzähle?

Diese dunkle Zeit ist der Grund, weshalb ich mich mutig auf die Suche nach meinem Freiraum machte. Weil ich die Krebs-Zeit meines Mannes erlebt und begleitet habe, bin ich zu der Freiraumfrau® geworden, die ich heute bin.

All mein Wissen, meine Lebenserfahrung und mein künstlerisches Talent setze ich deshalb heute ein, wenn wir zusammen an deinem Freiraum arbeiten. Ich nenne das FREIRAUM KREIEREN.


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