Monatsrückblick: Über den Perspektivwechsel im Februar

Lieber Februar,

der PERSEPEKTIVWECHSEL begleitete mich durch deinen Monat.

Das Leben erscheint, wenn die Nebel sich lichten!“

So steht das in meiner Comicbiografie. Am Ende eines langen Coronawinters freute ich mich auf Sonnenschein und das Lebensgefühl des Frühlings. Dann hast du mir auf den letzten Metern des Monats gezeigt, dass es auch leider anders herum geht.

Das Leben verschwindet und Kriegsnebel ziehen auf!“

Ich war und bin zutiefst geschockt. Krieg in Europa. Ich spüre, wie altes Leid und neues Leid einen leidvollen Teppich weben. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit konnte ich meine Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Zum ersten März öffnete ich den Pausen-Raum. Das ist eine geschlossene Facebookgruppe in der Raum ist für Innehalten, Auftanken und Pausen, damit jede Einzelne wieder in die Kraft kommt, die es braucht, um in dieser Zeit hilfreich zu werden.
Du bist herzlich eingeladen, wenn dir so ein Format gerade weiterhilft.
(Edit 12/22: Den Pausen-Raum habe ich Ende März wieder geschlossen. Als Nachfolger entstand mein Club: Mit der Freiraumfrau durchs Jahr. Du bist herzlich zum Schnuppern und Kennenlernen willkommen.)

Das Leben ist jetzt!

Spätestens seit ich mir im Oktober 2020 beide Handgelenke gebrochen habe, weiß ich, dass ich jeden Tag glückliche Momente einsammeln möchte. Ich suche nach Möglichkeiten, wie ich meinen Herzensthemen Freiraum schenken kann.

Schon seit langer Zeit verspüre ich in meinem Herzen die große Sehnsucht nach dem Meer. 2021 verbrachte ich, nachdem ich wieder Autofahren konnte, 5 Monate im Freiraumbus an meinem Lieblingsstrand. Für den Winter habe ich mir dort eine Ferienwohnung gemietet. Den ganzen Februar verlebte ich dort. Mein Business ist digitalisiert und mein Coaching plus Essenz-Zeichnung, das ich Freiraum kreieren nenne, kann ich von überall aus machen. Ich liebe es, dass der Strand dank eigenem Strandzugang nur ein paar Schritte über die Düne entfernt ist.

Mein morgendlicher Blick!
Eisbaden in der Ostsee

Viele Glücksmomente und Freiraumfreude durfte ich einsammeln:

  • Ich erwanderte mir 158 Strandkilometer und sammelte damit gleichzeitig für mein Spendenprojekt Heldencamper. Heldencamper schafft Alltagsfreiräume für junge Menschen mit Krebsdiagnose und stellt ihnen kleine Wohnmobile für Auszeiten zur Verfügung.
  • Egal ob Sturm oder Sonne, ich war einmal am Tag draußen.
  • Ich erlebte zusammen mit meinem Herzensmenschen einen Traumtag am Weststrand.
  • Ich tauchte tief ein in die Gespräche mit meinen Kundinnen und freue mich sehr, dass meine Essenz-Zeichnungen geglückt sind. #Freiraumkreieren ist zu 100 % meins.
  • Endlich habe ich nun eine Referenzen-Seite, auf der meine Kund:innen sich mit den Kernsätzen unserer Zusammenarbeit zeigen. Ich freue mich über ihre feinen Empfehlungen meiner Arbeit.
  • Ich ging regelmäßig schwimmen in der 4 Grad kalten Ostsee. Ich liebe das glitzernde Körpergefühl danach. Fun-Fakt: Da ich nackt schwimmen gehe, brauche ich auch keine Bikini-Figur. Der eine oder die andere lief stur gerade aus blickend an mir vorbei, wenn ich aus dem Wasser kam. Doch ich habe auch viele spontane und gute Gespräche geführt. Wir sollten mehr auf unser Herz hören und unser Ding machen. #eisbaden
  • Ich bin super stolz auf mich, einen weiteren Monat auf Alkohol verzichtet zu haben. Spart im übrigen auch eine ganze Menge Geld und Kalorien.
  • Mein Projekt „neue Rezepte“ samt Ernährungsumstellung trägt erste Früchte. Der Prototyp meines Minikochbuchs zu diesem Thema wird gerade getestet. #einfacheRezepte
  • Täglich habe ich die freiraumfreudigen Momente mit Stift und Aquarellfarben in meinem Tagebuch eingesammelt. Farbige Glücksmomente für graue Zeiten.

Reale Stürme und Lebensstürme:

Stürme mit Orkanböen fegten mehrmals über die Ostseeküste hinweg. Ich freute mich darüber, heil durch diese Zeit gekommen zu sein. Da ahnte ich ja noch nicht, dass am Ende des Monats ein Kriegssturm losbrechen würde. Umso froher bin ich, dass ich die Zeit genutzt habe, um mein Eheschiff wieder auf Kurs zu bringen. Ich bin zutiefst dankbar, dass meinem Mann und mir das gelungen ist. Ich sehe auch, dass wir für den Frieden, den wir uns so dringlich auf der Welt wünschen, ganz real bei uns und unseren Beziehungen anfangen dürfen.

Herzmomente im Februar am Lieblingsstrand

In der Ungewissheit liegt der Weg!

Als ich den Blogbeitrag zur Ungewissheit schrieb, da hatte ich wohl eine Vorahnung. Erst im Rückblick erkennen wir den Weg. Die Ungewissheit ist mein Wort des Jahres.

Ich habe keinen Plan mehr für übermorgen, aber eine leise Idee, was ich machen möchte. Ich übe mich darin, im Hier und Jetzt zu leben. (EDIT 12/22: Nun ist das „Ich lebe im Hier und Jetzt“ eine Karte im ICH-BOTSCHAFTEN-Kartenset geworden.)

Gleichzeitig habe ich mir ein Rankgerüst gebaut, an dem ich mich ausrichte und in dem mein Business wachsen darf. Ich orientiere mich am Jahreskreis; lasse mich von den Monatsbegriffen inspirieren; veranstalte meine Salongespräche, schreibe den monatlichen Freiraum-Brief und werde regelmäßig bloggen. Dieser Rahmen für meine Arbeit hilft mir in diesen herausfordernden Zeiten.

Es ist Zeit für Wandel.

Das ist meine Erkenntnis aus diesen aufwühlenden Perspektivwechsel-Zeiten. Jede Einzelne und jeder Einzelne ist aufgerufen am Frieden mitzuwirken. Jeder Beitrag ist wichtig, egal, wie groß oder klein er vermeintlich ist.

Wer mit sich in Frieden ist, kann das in die Welt tragen.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass uns Wandel nur dann gelingt, wenn wir bei uns selbst anfangen.

Herzensgrüße
von deiner
Freiraumfrau

Manchmal braucht es den Perspektivwechsel und die Spiegelung von anderen, um die eigenen Herzensthemen weiterzubringen. Die DOPPEL:STUNDE Freiraum kreieren ist genau dazu gedacht. Das Leben ist nunmal JETZT und deine Herzensthemen brauchen dich.

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