Wer loslässt, hat die Hände frei…

Das klingt so einfach und leicht. Dabei ist das eine der Grundvoraussetzungen für mehr Freiraum im Leben.

Wer loslässt hat die Hände frei!

Die erste Frage lautet: Was kann ich denn alles loslassen?

Mach doch mal eine Liste von Dingen, Themen oder Beziehungen, für die du dir mehr Freiraum wünschst:

  • Der Klassiker ist meiner Erfahrung nach der Kleiderschrank.
  • Dann gibt es immer Potenzial in Ordnern oder in der Ablage auf dem Schreibtisch.
  • Die Freundesliste auf Facebook oder in anderen Socialen Medien kannst du ebenso aufräumen wie die digitalen Fotosammlungen auf deinem Handy.
  • …hier füge deine Ideen ein.

Die gute Sache ist, dass du den großen Loslass-Themen näher kommst, wenn du bei den einfachen Aufgaben anfängst. Schritt für Schritt arbeitest du dich damit zum Kern des Loslassens vor.

Ein Beispiel von mir: Ein Vortrag und mein Schreibtisch

Vor vielen Jahren sollte ich einen Vortrag über die Kraft von Räumen beim Frauennetzwerk „Webgrrls“ halten. Nun kenne ich mich als Innenarchitektin und Freiraumfrau gut mit Räumen aus. Allerdings war das mein erster großer Vortrag und ich bekam meine Ideen und Gedanken so überhaupt nicht in einen Form. Ich saß an meinem Schreibtisch und starrte gegen die Wand.

Gegen die Wand???

Und dann noch mit dem Rücken zur Tür. Ich wusste sehr wohl, dass das energetisch eine Katastrophe war (und ist). Zu dem damaligen Zeitpunkt stand mein großer Schreibtisch, der noch aus Studienzeiten stammte, in einer Ecke des Wohnzimmers, weil ich mein Büro zum Kinderzimmer umgewandelt hatte.

Statt nun den Vortrag zu bearbeiten, fing ich kurzerhand mit der Planung meines neuen Schreibtisches an. Er musste kleiner werden und ich drehte ihn dann so, dass ich die Raumecke im Rücken hatte und in den Raum blicken konnte.

Gesagt, getan. Einen neuen Schreibtisch wollte ich schon lange haben. Und als ich dann so ganz entspannt mit geschütztem Rücken das Wohnzimmer überblickte, da floss dann der Vortrag wie von selbst aus meiner Feder. Und nicht nur das, er kam auch gut an bei meinen Zuhörerinnen.

So geht das mit dem Loslassen.