frei:heraus – 10 Fragen an Maren Martschenko

Maren Martschenko im Interview

10 Jahre Freiraumfrau

Von der Geburt meiner Marke bis heute traf ich wunderbare Menschen, die mir halfen an entscheidenden Kreuzungen den richtigen Weg einzuschlagen. Menschen, die mir ihr offenes Ohr schenkten und den Spiegel vorhielten. Die mir mit Rat & Tat zur Seite standen oder durch ihr Wirken mein Vorbild sind. Zum Jubiläum beschenken mich Wegbegleiter:innen mit inspirierenden Antworten auf meine zehn Fragen.

Meine heutige Interviewpartnerin ist Maren Martschenko!

Rückblick: Dezember 2010. Im Abschlußmodul der Espressostragie sagte Maren: „Angelika, Du bist die Freiraumfrau!“ Mein Herz hüpfte sofort und ging in Resonanz. Das war mein magischer Moment! Sofort fühlte ich mich tief verbunden mit diesem Namen. So intensiv, dass ich ihn sofort als Wortmarke schützen ließ. Maren ist meine Markenhebamme und als solche starte ich mit ihr diese Interviewreihe. Passend zum Markenjubiläum wurde auch meine rundum frisch durchgelüftete Webseite fertig. Meine Kompetenzen sind nun in meinem Angebot „Freiraum kreieren!“ gebündelt. Zu all dem hat Maren auch mit ihrem Magnetprodukt-Club beigetragen.

Liebe Maren:

1. Meine Lieblingsfrage steht gleich am Anfang. Freiraum ist ein großes Wort, unter dem jeder sich etwas anderes vorstellt. Was bedeutet Freiraum für dich?

Freiraum bedeutet für mich, Raum zu haben, um mich frei zu entfalten. Dazu gehört für mich, Zeit für mich zu haben, um an meinen Ideen und Vorhaben arbeiten zu können. Oder auch, Dinge auf meine eigene Art zu machen zu dürfen – sei es im Job oder im Ehrenamt.

2. Das C-Wort ist in aller Munde. Welchen Freiraum vermisst du ganz besonders?

Ich bin sonst mehrfach im Jahr für ein verlängertes Wochenende oder ein, zwei Wochen ins Kloster Benediktbeuern gefahren, um an meinem Unternehmen zu arbeiten oder einfach Abstand zum Alltag zu gewinnen. Übers Moor zu spazieren und frische Luft ins Hirn pusten zu lassen. Der Blick auf die Berge gibt mir Kraft. Diese Auszeiten fehlen mir sehr.

3. Wenn es um dich herum mal wieder hoch hergeht, was tust du dir Gutes um wieder in deine Mitte zu kommen?

Ich gönne mir möglichst immer acht Stunden Schlaf. Zu Beginn und zum Abschluss des Tages gönne ich mir Zeit für Achtsamkeit. Ich meditiere. Mein Mann und ich haben ein Dankbarkeitsritual, mit dem wir den Tag abschließen. Freitags male ich Kühe. Egal, wie hoch die Wogen unter der Woche schlagen, spätestens am Freitagmittag bin ich wieder ganz bei mir.

4. Im Moment verbringen wir viel Zeit zu Hause. Die Innenarchitektin in mir möchte gerne wissen, wo du dir gerade mehr Freiraum in deinen Räumen wünschst?

Zum Glück hatte ich mir zum Jahreswechsel mein Arbeits-/Schlafzimmer neu gestrichen und ordentlich ausgemistet. Das hat seitdem eine richtig schöne Zen-Atmosphäre. Ich liebe es, mich dort aufzuhalten. Nach dem Lockdown habe ich sogar meinen freitäglichen Atelierplatz gekündigt und male nun von zuhause. Was den Freiraum in meinen eigenen Räumen angeht, bin ich derzeit wunschlos glücklich.

5. und 6.
Welche deiner Lebens- bzw. Arbeitsräume liebst du gerade ganz besonders und warum? Okay, das sind gleich 2 Fragen.

Bei mir sind Arbeit und Leben nicht strikt getrennt. Räumlich verschmilzen die beiden Bereiche gerade sowieso. Zudem arbeite ich erstmals mit meinem Mann zusammen an meinem Lieblingsprojekt, dem Magnetprodukt-Club. Ich liebe, was ich tue, und tue das mit dem Menschen, den ich liebe. Die perfekte Work-Love-Balance.

7. Ich glaube daran, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir mehr von dem tun, was uns wirklich am Herzen liegt. Was ist dein Herzensthema?

Mein absolutes Herzensthema ist es, Selbständige zu ermutigen und zu befähigen, sich mit ihrem Business gut zu positionieren. Mit dem frisch gegründeten Magnetprodukt-Club kann ich das auf eine Weise tun, dass es für alle erschwinglich ist und auch noch Spaß macht. Die Digitalisierung macht’s möglich. Zusammen erschaffen wir eine Welt voller Magnetprodukte, die Kund:innen und und ihre Anbieter:innen gleichermaßen glücklich machen. Die leicht zu erklären und leicht zu verstehen sind. Die die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen. Die immer für eine spannende Geschichte gut sind. Einfach großartig!

8. Was motiviert dich an deinem Herzensthema dranzubleiben, wenn dich mal ein Durchhänger plagt?

Den Fortschritt und die Begeisterung bei den Club-Mitgliedern zu erleben, motiviert mich jeden Tag. Es ist, als ob alles, was ich in den letzten zehn Jahren gemacht habe, auf den Magnetprodukt-Club hinausgelaufen ist. Es stiftet soviel Sinn, dass ich bislang noch keinen Durchhänger erlebt habe. Im Gegenteil: Ich freue mich jeden Tag aufs Neues, daran zu arbeiten.

9. „Marke ist das, was die Menschen über dich sagen, wenn du den Raum verlässt!“, sagt Jeff Bezos, der Gründer von Amazon. Jetzt bin ich gespannt! Was sagst du über mich, wenn ich den Raum verlasse?

Angelika lebt ihr Thema wie niemand anderes. Sie ist DIE Expertin, wenn es um das Thema Freiraum kreieren geht – sei es im Innen oder Außen. Sie hat eine sehr starke Intuition. Du brauchst ihr nicht viel erzählen, sie spürt eigentlich schon direkt, wo deine Engstelle sein könnte. Lass dein Thema unbedingt von ihr zeichnen. Ich habe eine Skizze von ihr seit vielen Jahren auf meinem Schreibtisch stehen. Sie erinnert mich daran, dass ich richtig bin wie ich bin, auch wenn sich um mich herum alles verkehrt anfühlt.

10. Ich stehe an der Schwelle zu den nächsten 10 Freiraumfrau-Jahren. Was gibst du mir mit auf den Weg? Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Inspiration? Ich bin gespannt.

Zuerst möchte ich dir von Herzen zum 10. Marken-Geburtstag gratulieren. Als Marken-Hebamme ist das auch für mich immer wieder ein besonderer Tag. Ich wünsche dir, liebe Angelika, dass du weiterhin so freudig zum Thema Freiraum forschen kannst. Ganz besonders gönne ich es dir, bald wieder mit deinem Freiraumbus unterwegs sein zu können.
Bleib gesund und munter!

Danke für deine Wegbegleitung und deine Antworten!

Fotocredit: Raimund Verspohl

Alle Interviews auf einen Blick findest du hier: frei:heraus – 10 Fragen an…