Ich baue um: „Es wird ein Leuchtturm!“

Leuchtturm-Aquarell-Freiraumfrau

Vielfältige Talente sind ein Segen und auch ein Fluch!

Ich bin kreative Scannerin, hochsensible Freiraumfrau, strukturierte Innenarchitektin und ideenreiche Künstlerin. Schnell finde ich Themen, Geschichten, Social Media Beträge, die ich eben mal lesen, nachverfolgen oder umsetzen mag.
Das ist einerseits ein großes Geschenk, denn ich sauge so Informationen auf wie ein Schwamm. Ich habe dadurch ein umfangreiches Bild, das mir gerade in der Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen hilfreich ist.
Die andere Seite ist, dass dadurch dann doch im Laufe der Jahre wieder ein Bauchladen entstanden ist.

Was macht denn eine Freiraumfrau?

Upps, dachte ich im letzten Jahr, als mir diese Frage gestellt wurde. Im ersten Moment spürte ich Abwehr in mir. Ist doch klar, dachte ich im ersten Moment, das steht doch alles auf meiner Webseite.
Doch der Stich dieser Frage saß tief und bewegte mich monatelang. Resonanz, egal in welcher Form sie sich zeigt, deutet immer darauf hin, dass da was ist. Das weiß ich.

Ich liebe meine Marke!

Von Anfang an, und das ist nun schon fast 10 Jahre her, liebte ich meine Marke Freiraumfrau. Sie ist das Dach über den vielfältigen Räumen meiner Arbeit und der Leitstern für mein Handeln und Tun. In all den Jahren lernte ich ganz viel über Freiraum und seine Schattenseite, die Engstelle.
Immer wenn ich etwas Neues fand, dann baute ich ihm ein Zimmer in meinem Markenhaus. So kamen mit der Zeit immer mehr Räume hinzu. Manche verschloss ich, auch wenn sie bestehen blieben. In manchen Räumen wurde ab und an gelüftet. Andere räumte ich auf zwischendurch auf. Dann kam eine große Garage dazu, damit der Freiraumbus seinen Platz hatte.

Der Freiraumbus half mir zu Minimalismus im realen Leben.

Auch wenn mein Markenhaus den einen oder anderen „Raum“ zu viel bekam, im realen Leben ist das anders. Ich liebe Reduktion, mag es eher puristisch und habe in den letzten Jahren mein Leben und meinen Kleiderschrank entrümpelt. Das Reisen im kleinen Freiraumbus half mir dabei. Was ist wichtig? Was brauche ich wirklich? All diese Fragen beschäftigten mich und ich stellte fest, mit wie wenig ich auskomme.

Im Freiraumfrau-Markenhaus blieb erstmal alles drin.

Jetzt, wo ich das hier schreibe, da wird mir klar, dass ich dieselbe Konsequenz auch für mein Markenhaus brauche. Was nützt das schönste Dach, wenn darunter ungenutzte Räume sind oder schlimmer noch, Räume, die zu meinem heutigen Leben nicht mehr passen?

Ich brauche neue Ordnung!

Anfang des Jahres nahm ich mir eine Auszeit vom Alltag. Bei langen Spaziergängen ließ ich mir auf meiner Winterreise den Wind an meinen Lieblingsstränden um die Ohren pfeifen. Nur die wichtigsten Sachen blieben in meinem Kopf zurück. Mir wurde klar, dass es an der Zeit ist, mein Markenhaus zu modernisieren, aufzuräumen, neu zu streichen und Ordnung zu schaffen. Dachte ich!

Dann kam Corona und ich fiel in ein großes Loch!

Von einen auf den anderen Tag war alles anders. Das Ausmaß der Pandemie konnte ich kaum fassen. Die Tür zu meinem Kreativraum war auf einen Schlag verschlossen. Im Esszimmer meines Lebens gab es auf einmal keine Begegnungen mit Familie und Freunden mehr. Der Freiraumbus, mein liebster Erholungsort war zum Parken am Straßenrand verdammt. Ich fühlte mich wie erstarrt und eingesperrt.

Eine liebe Kundin lockte mich aus diesem Gefühlskeller.

Als Antwort auf meine Ostergrüße, schenkte sie mir die Idee, die meinen Kreativraum wieder aufschloss. Sie übermittelte den Wunsch ihrer Kinder, ob es vielleicht mein Kartenset auch in einem handlichen Taschenformat geben könne??? Ich war ganz inspiriert von dieser Frage und schaffte es innerhalb eines Monats, dass die Coachingkarten im Taschenformat das Licht der Welt erblickten. Bei der Entwicklung der Coachingkarten ging ich neue Wege. Ich verband mich intensiv mit den Wünschen meiner Kundin und fragte sie an konzeptionellen Weggabelungen nach ihrer Meinung. Diese Vorgehensweise brachte neue Klarheit. Und Corona tat sein übriges.

Ein Umbau ist nötig!

Corona zwang mich in die Innenschau. Kritisch unterzog ich mein Markenhaus einer Inspektion. Viele Räume, fehlende Ordnung, zu wenig Struktur, war meine Diagnose. Ich verordnete mir, zurück auf Anfang zu gehen. Mich zu fragen, wofür ich als Freiraumfrau mal angetreten war. Ich schaute in alle Räume meines Markenhauses und machte eine Bestandsaufnahme. Welche Räume dürfen bleiben oder werden gar zusammengelegt? Welche Funktionen stimmen und was kann weg? Was ist meine Basis? Was sind Stehrumchen*, die ich in 10 Jahren gesammelt habe? (* Stehen rum und haben außer, dass man sie abstauben muss, keine Funktion.)

Das wird Arbeit!!!

Wie bei jedem Umbau, den ich ganz real in meinem Berufsleben schon betreut habe, weiß ich, eine gute Ist-Analyse ist das A und O. Erst danach macht es Sinn, die Entwurfsplanung zu machen. Erst danach startet die Ausführungsplanung und erst wenn die steht, dann beginnt die eigentliche Umbauphase.
Mein Markenhaus ist es wert, dass es typgerecht behandelt wird. Die Essenz von Freiraumfrau werde ich zum Strahlen bringen. Deshalb durchlaufe ich nun den Entwurfs- und Realisierungsprozess so, wie ich das sonst mit meinen Kunden mache. Um Betriebsblindheit zu vermeiden, habe ich mir im Magnetprodukt-Club von Maren Martschenko Unterstützer:innen gesucht.

Es wird ein Leuchtturm! Soviel kann ich schon mal verraten.

Die Basis bleibt, das Fundament ist tragfähig. Nach Außen hin strahlt mein Haus schon aus, was im Inneren noch Entwicklungspotenzial hat. Das ist die gute Nachricht, die Substanz meines Hauses ist vielversprechend. Mein Angebot wird schlanker, geradliniger. Ich brauche Weitblick und Helligkeit. Meine Talente sollen anderen spiegeln, um was es bei dem Thema Freiraum geht

Mein Markenhaus wird zu einem Leuchtturm umgebaut.

Die ersten Umbauarbeiten sind bereits vollzogen.
Die kleine Bibliothek ist schon fertig. Dort kannst du mich und meine Arbeitsweise kennenlernen. Damit Du weißt, wofür ich stehe.

Meine kaufbaren Produkte sind in einen kleinen Laden gewechselt. Die Umzugskartons sind schon drin. Jetzt darf ich noch weiter einräumen. Externe Dienstleister werden mich beim Verkauf unterstützen

Meine Küche mag ich übrigens, die bleibt so.

Das Herzstück meines Angebotes, ganz nach oben, gut sichtbar und trotzdem wetterfest auf meinen Leuchtturm draufzubauen, dafür brauche ich noch ein bisschen Zeit. Das Konzept steht und die Gerüste für den Umbau sind aufgestellt. Die Einladung zur Eröffnung kann ich hoffentlich bald schon schreiben. Wenn du magst, dann trag dich doch für meinen Freiraum-Brief ein, dann bist du ganz sicher auf der Gästeliste.