Monatsrückblick April: Variationen von Motivation

Lieber April,

da hast du ja deinem wechselhaften Gemüt alle Ehre gemacht: „April, April, der macht, was er will!“

Motivation:

Meine Motivation fuhr Achterbahn. Von himmelwärts im Flow zu durchhängendem Grau war alles dabei. Die gute Nachricht war, dass die Natur ihre Blütenmeere mit verschwenderischen rosafarbenen Wellen flutete.

Die grauen Tagen erlaubte ich mir zu durchfühlen. Was macht das auch für einen Sinn ohne Motivation an meinen Herzensthemen zu arbeiten? Eben! Gar keine!

Deshalb blieb auch der Freiraumbus an seinem 8. Geburtstag Anfang April in seiner Parkposition. Das Feiern hole ich nach, wenn ich die 800. Nacht darin verbringe. Das wird ganz bald der Fall sein.

Der Freiraum-Brief:

Manchmal kommt die Motivation beim Machen, so wie beim Newsletter. Ich fing an, eine Idee zu notieren und dann war der Freiraum-Brief doch fertig geworden. Motivierend war auch die Freude über nun 250 Abonnent:innen. Hier liest du die Webversion: Freiraum-Brief

Freiraumfreude:

Quartalsreflexion:

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist denn schon wieder ein Quartal vorbei?

Danke, liebe Claudia Hümpel für unser monatliches Gespräch über Ziele. Diesmal saßen wir 3 Stunden am virtuellen Tisch bei Zoom. Es tut immer wieder so gut, dass wir uns wechselseitig Erfolge und Erkenntnisse präsentieren. Laut denken und eine Spiegelung zu bekommen, das hilft mir sehr.

Mein OKR-Setting für das zweite Quartal steht.

Überhaupt: #reflektandlearn

Ich erkenne meine Weiterentwicklung, weil ich kontinuierlich einen Wochenrückblick schreibe und mit dem Hashtag #reflectandlearn auf Social Media teile. Diese Initiative stammt von Maren Martschenko und sie damit eine Schar von Menschen inspiriert, es ihr gleich zu tun.

Durchs Schreiben erfährt meine komplette Woche die Würdigung, die sie verdient und nicht nur der letzte Tag, der in Erinnerung bleibt. Meine Reflexion hilft mir Zusammenhänge zu erkennen, Blockaden zu entdecken und mich immer wieder neu auszurichten. Ich benutze für meinen Wochenrückblick meine Werte FREIRAUM, FREUDE und EHRLICHKEIT als Orientierung und Fragestellung.

Weltenwirrwar:

Vollmond und Neumond in einem Monat mit sehr intensiven Energien. Überhaupt war das sowohl im Kleinen als auch im weltenwirren großen Außen ein wilder Monat.

Die Nachrichten aus der Ukraine und die Medienpräsenz des Krieges machten mir Beklemmungen. Ich spüre das Dilemma, dass der Wunsch nach Frieden und die weltweite Aufrüstung in einem krassen Widerspruch zueinander stehen.

Was kann ich beitragen?

Die Weltpolitik liegt außerhalb meines Handlungsspielraums. Doch in meinem Beziehungsfeld kann ich wirken. Wenn jede:r bei sich Frieden schafft, dann ist viel gewonnen. Leider ist der Blick nach innen auf die eigene UnzuFRIEDENheit für viele ungewohnt und schwer zu ertragen. Deshalb wird lieber im Außen gemeckert, statt mal „im übertragenen Sinne“ den eigenen Keller aufzuräumen.

Was nährte mich?

  • Ganz real:
    Kochen und essen. Ich liebe einfache und leckere Gerichte. Freiraumbustauglich. Deshalb entsteht gerade ein gezeichnetes Kochbuch in Kartensetform. Onepotrezepte ohne Schnickschnack. Der Prototyp ist frisch aus dem Drucker durchs Laminiergerät gehüpft. Jetzt werde ich ihn auf Reisen testen. Und meine Lieblingstochter macht das in ihrer Miniküche auch.
  • Seelennahrung: der Club
    Ich bin zutiefst dankbar, dass es seit Anfang April meinen Club „Mit der Freiraumfrau durchs Jahr“ gibt. Denn nun gehe ich in Begleitung Gleichgesinnter durch mein Jahr. Ich fühle Ruhe und Verankerung, weil ich spüre, dass meine Themen auch bei den anderen Thema sind. Die wechselseitigen Kommentare helfen, das Eigene mit anderer Blickrichtung zu betrachten. Ein wohliges Gefühl. Neue Gleichgesinnte Weggefährt:innen sind herzlich willkommen.
  • Freiraum kreieren:
    Ich durfte mit einer Lieblingskundin in der DOPPEL:STUNDE Freiraum kreieren an ihrem Herzensthema arbeiten und habe mich so gefreut, dass die EssenzZeichnung schon gerahmt an ihrer Wand hängt und wirkt.
  • Zwei feine Salongespräch zur MOTIVATION
    Ich bekam Zuspruch zu meinem klaren und geführten Format.
    Motivation bedeutet Vertrauen in den eigenen Weg, insbesondere bei Gegenwind. Motivation heißt, in meinem Tempo unterwegs zu sein. In meinem Rauhnachtsbuch steht zur Motivation: Sanft gelebter Freiraum auf allen Ebenen ist meine Motivation.

Danke, lieber April!

Wenn ich all das so lese, was ich hier über dich geschrieben habe, dann ist doch ganz schön viel passiert. Was mich freut ist, dass trotz aller Zweifel, ich mit meinem Leitstern Freiraum auf Kurs bleiben konnte. Nun bin ich gespannt, was der Mai bereithalten wird. Dann begleitet mich der Begriff SCHUTZENGEL in all seinen Facetten.

Am Ende des Monats kann ich doch noch schreiben:

Motivierte Grüße von deiner
Freiraumfrau