frei:heraus – 10 Fragen an Susanne Klein

10 Jahre Freiraumfrau

Von der Geburt meiner Marke bis heute traf ich wunderbare Menschen, die mir halfen an entscheidenden Kreuzungen den richtigen Weg einzuschlagen. Menschen, die mir ihr offenes Ohr schenkten und den Spiegel vorhielten. Die mir mit Rat & Tat zur Seite standen oder durch ihr Wirken mein Vorbild sind. Zum Jubiläum beschenken mich Wegbegleiter:innen mit inspirierenden Antworten auf meine zehn Fragen.

Meine heutige Interviewpartnerin ist Susanne Klein:

Susanne lernte ich vor ein paar Wochen in einem Clubinar® vom Magnetprodukt-Club kennen, als wir über unsere Jahresziele sprachen und wie wir die umsetzen wollen. Susanne erzählte davon, dass ihr Buch „Stärke die Unternehmerin in dir!“ am 8. März zum Weltfrauentag erscheint und sie es natürlich sichtbar machen möchte. Ich mag Menschen, die ihren Herzensthemen Freiraum schenken und nicht nur das, auch dranbleiben und sie in die Welt bringen. Und so fragte ich sie nach unserem Meeting spontan, ob sie frei:heraus meine Fragen beantworten mag. Susanne ist somit eine der wenigen in dieser Interviewreihe, die ich nur kurz und ausschließlich virtuell kenne. Das werden wir bestimmt ändern!

Liebe Susanne:

1. Meine Lieblingsfrage steht gleich am Anfang. Freiraum ist ein großes Wort, unter dem jeder sich etwas anderes vorstellt. Was bedeutet Freiraum für dich?

Freiraum hat für mich ganz viele Aspekte und Facetten:

  1. Ich liebe es, wenn meine Augen viel Freiraum bekommen. Das fängt damit an, dass wir in der 12. Etage eines Hochhauses leben. Wir haben das große Glück, den Kölner Dom zu sehen, der in etwa15 km Entfernung so prächtig am Horizont herausragt. Ich kann meine Blicke schweifen lassen, den Himmel täglich neu in all seiner Schönheit genießen und immer wieder grandiose Sonnenuntergänge bewundern … Genau das liebe ich auch, wenn ich am Meer bin (oder ganz oben auf dem Berg – im Tal zu sein empfinde ich dagegen eher als beengend).
  2. Ich brauche auch Freiraum in meinem Kalender. Es muss regelmäßig Tage geben, an denen wirklich kein einziger Termin ansteht. Dann komme ich zu mir, kann mir beim Denken zuhören und an meinen Herzensthemen arbeiten – oder einfach tun, wonach mir der Sinn steht. Terminlosigkeit macht auch einen Urlaub für mich interessant. Nach dem Motto „alles kann, nichts muss“, liebe ich es, z. B. bei Städte-Reisen, viele Anregungen und Möglichkeiten zu haben, aus dem Vollen schöpfen zu können.
  3. Und ich brauche meinen Freiraum auch bei der Arbeit. Besonders gut bin ich mit solchen Chefs klargekommen, die mir eine klare Aufgabe delegiert, ein Projekt übertragen haben und mich dann in Ruhe arbeiten ließen – inklusive der Entscheidungsfreiheit „unterwegs“. Richtig störrisch werde ich, wenn mein Spielraum klein ist und mein Freiraum eingeschränkt wird.

2. Das C-Wort ist in aller Munde. Welchen Freiraum vermisst du ganz besonders?

In der C-Zeit habe ich angefangen mir meinen Traum zu erfüllen und als Autorin zu arbeiten. In meiner Vorstellung war es allerdings immer so, dass ich mich mit meinem Computer in coole Cafés setze und dort bei leckeren Smoothies, Cappuccinos und Salaten arbeite und meine Freiheit genieße. Was mir auch wirklich sehr fehlt, ist meine Freunde zu treffen und mit ihnen essen zu gehen. Ich hoffe sehr, dass all die Cafés, Restaurants und Kultur-Schaffenden diese herausfordernde Zeit überleben!

3. Wenn es um dich herum mal wieder hoch hergeht, was tust du dir Gutes um wieder in deine Mitte zu kommen?

Mich holen meine Enkelkinder sehr gut wieder runter. Wenn ich meine Zeit mit ihnen verbringe, bin ich ganz im „Hier und Jetzt“. Ich tauche in deren Fantasie und Spiel ein. Dann gelingt es mir meist richtig gut, von meinem Alltag total abzuschalten.

Einen besonderen Luxus, den ich mir regelmäßig gönne: eine professionelle Thai-Massage! Da tauche ich völlig tiefenentspannt wieder auf und kann meist einige Zeit davon zehren.

Ein „Quick Fix“ ist, eine Runde spazieren zu gehen. Allein, mit Freund:innen oder mit einem inspirierenden Podcast auf den Ohren.

4. Im Moment verbringen wir viel Zeit zu Hause. Die Innenarchitektin in mir möchte gerne wissen, wo du dir gerade mehr Freiraum in deinen Räumen wünschst?

Witzig! Unsere Räume erfahren in Kürze tatsächlich viel mehr Freiraum: Nachdem unsere Kinder jetzt schon eine ganze Weile aus dem Haus sind, reißen wir Wände ein, vergrößern unser Bad und richten uns teilweise neu ein. Ich denke darüber schon seit einigen Jahren nach. Das viele „zu Hause sein“ hat uns noch mal den entscheidenden Impuls gegeben, es auch anzugehen.

5. und 6.
Welche deiner Lebens- bzw. Arbeitsräume liebst du gerade ganz besonders und warum? Okay, das sind gleich 2 Fragen.

Ich lebe und arbeite super gerne von zu Hause aus! Zum einen habe ich hier den nötigen „Weitblick“ (s. Frage 1) und zum anderen genieße ich es sehr, meine Zeit nicht mehr mit dem Pendeln verschwenden zu müssen.

Die C-Zeit hat mir viele Menschen digital in mein Arbeitszimmer geholt. Was vorher undenkbar schien, ist heute selbstverständlich und ich freu mich, wenn das auch nachher an vielen Stellen noch so bleibt. Besonders schön bleiben natürlich die persönlichen Treffen und Präsenzveranstaltungen – auch wenn die virtuellen Termine erstaunlich tiefe und echte Begegnungen möglich machen.

7. Ich glaube daran, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir mehr von dem tun, was uns wirklich am Herzen liegt. Was ist dein Herzensthema?

Was mir wirklich sehr am Herzen liegt, ist Frauen zu ermutigen den Schritt von der Festanstellung zur Selbstständigkeit zu wagen – und das bitte eher als ich es selbst gewagt habe.

Ich war knapp 30 Jahre lang fest angestellt und habe vielleicht die Hälfte der Zeit davon geträumt, mich irgendwann einmal selbstständig zu machen. Im ersten Anlauf gründete ich dann erstmal nebenberuflich.

Heute begleite ich am allerliebsten Frauen dabei, Schritt für Schritt und Stück für Stück, ihre hinderlichen Glaubenssätze zuerkennen und zu überwinden und wünsche mir, dass die vielen tollen Geschäftsideen der Frauen schon ganz bald ihre Kund:innen finden.

8. Was motiviert dich an deinem Herzensthema dranzubleiben, wenn dich mal ein Durchhänger plagt?

Am Ende ist es der Erfolg und das Glück der Frauen und der Stolz, etwas geschafft zu haben.

9. „Marke ist das, was die Menschen über dich sagen, wenn du den Raum verlässt!“, sagt Jeff Bezos, der Gründer von Amazon. Jetzt bin ich gespannt! Was sagst du über mich, wenn ich den Raum verlasse?

Ich finde die Idee vom „Haus am See auf Rädern“ total inspirierend. Angelika schafft es, ihre Talente zu leben und für sich und ihre Kund:innen nutzbringend einzubringen. Wie großartig ist es, die Essenz der eigenen Coaching-Stunde von ihr in einem Bild zusammengefasst zu bekommen. Das wirkt noch lange nach!

Sie hört genau zu, teilt ihr Wissen und ist super vielfältig und kreativ. – Da muss man sich auf ihrer Seite freiraumfrau.de/ueber_mich/freiraum/ nur mal anschauen, was sie von A-Z so alles macht und kann …

10. Ich stehe an der Schwelle zu den nächsten 10 Freiraumfrau-Jahren. Was gibst du mir mit auf den Weg? Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Inspiration? Ich bin gespannt.

So wie ich dich wahrnehme, bist du ein sehr kreativer Geist und entwickelst dich und dein Angebot ständig weiter. In 10 Jahren ist deine „von A-Z-Liste“ vermutlich doppelt so lang – das ist es auch, was ich mir für dich wünsche!

Danke, liebe Susanne für deine wunderbaren Antworten!

Fotocredit: privat



Alle Interviews auf einen Blick findest du hier: frei:heraus – 10 Fragen an…


Mit mir arbeiten: „Freiraum kreieren!“

Ich begleite dich aus Engstellenzeiten hin zu mehr Freiraum in deinem Leben. Die Essenz unserer Gespräche verankere ich meinen Zeichnungen.