Monatsrückblick Mai: Über Ausstrahlung und Balance

Die Freiraumfrau in Balance mit Ausstrahlungssprechblase

AUSSTRAHLUNG ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Wort für mich in diesem Jahr. Es ist das Wort, das mich durch das Jahr begleitet. Sozusagen die Ergänzung zu meiner Jahrescollage. Was ein Wort des Jahres bedeutet, darüber hatte ich in diesem Blogartikel bereits geschrieben.

Gleich 4x hatte ich AUSSTRAHLUNG während der Rauhnächte aus meinem Kartenset gezogen. Das nahm ich als sicheres Zeichen, dass die AUSSTRAHLUNG 2019 mein Leitstern ist.

Im Mai dachte ich, alles fein, Ausstrahlung passt super zu unserer Reiseplanung. Denn mein Mann und ich gingen im Freiraumbus auf Ostseeküstenerkundungstour. Nun muss ich dazu sagen, dass mein Herzensmensch gerade eine berufliche Auszeit nimmt. Von daher hatten wir Zeit und waren dann am Ende fast 6 Wochen unterwegs.

Doch der Reihe nach. Was für ihn Urlaub war, das wollte ich als Freiraumfrau-Reisezeit erleben. Das hatte letztes Jahr bei unserer langen Silberhochzeitsreise super geklappt. 2 sehr schöne Projekte hatte ich damals im Freiraum auf Reisen als digitale Nomadin abgewickelt.
So hatte ich mir das auch in diesem Jahr gewünscht.

Es kam aber anders. Zum einen lassen sich Aufträge nicht planen. Zum anderen hatte ich wohl im Außen die Ausstrahlung: „Sie ist in Urlaub!“.
Das hat mich gewundert! Und ein bisschen geärgert, doch dann tröpfelte die Erkenntnis ein, das es gut so ist.
Wir waren mit uns beschäftigt. Unsere neue Lebensphase wurde zu einem Balanceakt. So wie in der Zeichnung oben.

Alte und neue Themen brauchten unsere Aufmerksamkeit. Der Freiraumbus wirkte wie eine Lupe. Wir lernten uns neu zu snchronisieren und unser Reisetempo zu finden.

So blieb es dann auch bei nur einem Tischgespräch, das ich auf dieser Reise organisiert habe. Ich traf auf der Hinreise die wunderbare Anja Sickert aka Wortspuren zu einem inspirierenden Gespräch im Freiraumbus, der gerade in Meißen parkte.

Weitere Tischgespräche fügten sich nicht zu unserem Reisetempo. Das fand ich anfangs sehr schade und ich gebe zu, ich habe einige Zeit gebraucht das zu akzeptieren. Meine Erkenntnis war, dass #einfachmaltreiben lassen und die Planung eines solchen Gesprächs sich ausschließen. Nach ein paar störrischen Diskussionen meinerseits, konnte ich dann in den Urlaubsmodus umschalten.

Wir dümpelten in vielen kleinen Etappen an der deutschen Küste entlang. Wieder einmal fühlte ich tief in mir drin, dass ich „eigentlich“ hinter den Deich gehöre. Mit Wasser, Wellen und Weitblick tankt meine Seele auf. Ich folgte meiner Leuchtturm-Liebe und sammelte viele Leuchttürme in meinem Skizzenbuch. Meine Aquarelle kannst Du Dir drüben auf Instagram anschauen.

Ende Mai hatte ich Geburtstag und wie es der Zufall (???) so will, verbrachte ich diesen Tag wieder in Prerow in Mecklenburg-Vorpommern am Leuchtturm Darßer Ort. Mit diesem Leuchtturm verbindet mich eine besondere Geschichte, die Du am besten selber nachliest in diesem Blogbeitrag. Es hat was mit der Hänselei zu meiner Größe zu tun. Damals. In der Pubertät.

Dieses Mal war ich in Frieden mit meiner Größe und merkte, wie ich mich in den letzten 4 Jahren weiterentwickelt habe. Mittlerweile verstehe ich die Kraft von Leuchttürmen. Leuchtturm zu sein, heißt heute für mich, dass ich anderen Menschen Orientierung auf ihrem Freiraum-Weg gebe. Darüber habe ich auch in meinem Buch „Mein Haus am See hat Räder“ geschrieben.

Orientierung und Unterstützung ist ein gutes Stichwort. Denn im Mai träumte ich ein neues Format in die Welt. Ich habe es „Frag die Freiraumfrau!“ getauft. Die Idee entstand als Essenz aus meinen Tischgesprächen. Ich merkte, wie wichtig es den Menschen, die ich kennengelernt hatte, ist, im Alltag Unterstützung bei der Realisierung von Herzensthemen zu bekommen. Einfach jemanden zu haben, der auf kurzem Wege ein offenes Ohr schenkt, eine Idee generiert oder auch manchmal nur „drüberschaut“. Dass es wesentlich ist, auf kurzem Wege jemanden zu erreichen, der sich mit Engstellen und Freiraum auskennt. So ist der Sprachnachrichten-Ping-Pong entstanden, den Du nun für alle Themen buchen kannst, die Du mir als Sparringspartnerin anvertrauen magst.

Mehr über „Frag die Freiraumfrau!“ liest Du hier: freiraumfrau.de/perspektivwechsel/

Es war ein wunderbarer, erlebnisreicher, manchmal sperriger, auf jeden Fall intensiver und ganz bestimmt wieder einmal persönlichkeitsbildender Monat. Der Mai 2019 hat mich ganz viel über die AUSSTRAHLUNG und ihre Facetten gelehrt.

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*** Wenn Du weiterlesen magst, dann lies doch in den bereits erschienenen Monatsberichten vorbei:
Januar: Von Komfortzone und Neuland
Februar: Über Klarheit, Zeichnen und Tischgespräche
März: Mit Wertschätzung beschenkt
April: Netzwerken und Freiraum