Monatsrückblick Juni: Von Glücksmomenten und Wertschätzung

Glueckstaler-Wertschatzkiste-Freiraumfrau

Hallo, lieber Juni,

in meinen Rauhnächten wollte der Begriff WERTSCHÄTZUNG zu dir. Ich notierte mir damals in mein Rauhnachtsbuch „meinen Wert schätzen“.

Das klingt so einfach, doch manchmal ist das ganz schön schwer. Bei dem Wort Wert sprang in meinem Kopf gleich die Schublade mit dem monetären Wert auf. Denn diesmal hatte ich weniger Arbeitsprojekte mit auf Reisen nehmen können, wie gewünscht. Dieser monetäre Denkfehler hielt mich phasenweise davon ab, die kleinen Glücksmomente wertzuschätzen.

Es ist doch immer wieder Wahnsinn, wie stark mich diese „Erfolg-ist-gleich-Geld-Denke“ prägt. Danke, lieber Juni, dass Du mich daran erinnert hast, was wirklich zählt. Deshalb habe ich auch die Zeichnung von Seite 68 aus meinem Buch „Mein Haus am See hat Räder“ ausgesucht für diesen Monatsrückblick. Sie erinnert mich daran, dass ich all die Glücksmomente schätze, die ich einsammeln darf in meinem Leben.

Eine Auswahl meiner Glückstaler, die ich im Juni in meine Wertschatz-Kiste füllen durfte:

  • Zusammen mit meinem Mann auf Ostsee-und Nordseereise unterwegs zu sein. Wir dümpelten im Freiraumbus in vielen, entspannten, kleinen Etappen die Küsten entlang.
  • Ich konnte meine Leuchtturmliebe leben und einige in meinem Reisetagebuch einsammeln.
  • Wir lernten in Heikendorf einen sehr netten älteren Herrn kennen, der uns das im Hafen liegende historische Leuchtfeuerschiff zeigte.
  • Ich habe an der Kieler Bucht einen #Küstenstein gefunden. Das sind Steine, die Menschen bemalen und dann „ausgewildern“ um anderen eine Freude zu machen. Es gibt mehrere Gruppen auf Facebook, die sich diesen Steinen widmen. Ich habe meinen Stein an einem anderen Ort wieder in die Freiheit entlassen.
  • Wir hatten einen Stellplatz direkt an der Schleuse mit Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal in Kiel. Dort fuhren die „dicken Pötte“ den ganzen Tag direkt vor unserer Nase vorbei. Großartig. Ich mag das!
  • Ich habe viel über mich und über uns auf dieser Reise gelernt. Es geht darum, die inneren Bremsen zu lösen und gleichzeitig im Außen zu entschleunigen. Reisen im kleinen Freiraumbus ist Persönlichkeitsentwicklung.
  • Eine alte Schulfreundin mailte mir . Sie hatte mich im großen, weiten Netz entdeckt und wollte mir schon langen mal schreiben, wie sehr ihr mein Blog gefällt.
  • Viele, wunderbare, lange Strandspaziergänge nährten meine Sehnsucht nach Wasser und Weitblick.
  • Ich wollte schon immer mal Bernstein finden. An der Ostsee ist mir das nicht geglückt, dafür dann am Strand von St. Peter Ording. Weil ich neugierig war, fragte ich Menschen, die im braunen Rollholz stocherten. Die Erklärung war, dass sich die kleinen Bernsteinstückchen darin verfangen. Also fing ich auch an zu suchen und wurde tatsächlich fündig.
  • Am Strand von St. Peter Ording gab es dann gleich noch einen Glücksmoment. Wir saßen im Strandkorb und warteten auf den Sonnenuntergang, als eine Frau vorsichtig fragte: „Angelika, ….?“ Welch eine Freude und Überraschung Andrea Stanke aus Köln zu treffen. Die Welt ist doch manchmal ein Dorf.
  • Und dann gab es noch ganz wunderbare Begegnungen im Familienkreis auf unserer Heimreise vom Norden quer durch Deutschland in den Süden.
  • Es ist ein Geschenk, so lange auf Reisen sein zu können. Nach 40 Tagen, davon 21 im Juni, landen wir wieder in München an.

Die restlichen Tage Deines Monats widmete ich mich intensiv meinem Newsletter. Der erste Freiraum-Brief flatterte auf der Zielgeraden des Monats in die Mailboxen meiner Abonnenten. Ich musste mich ziemlich in die Technik reinfuchsen und bin ziemlich stolz, das mir das gelungen ist. Und ich hatte mir vorgenommen, dass beim ersten Freiraum-Brief schon 50 Emails in meinem Verteiler sind. Auch das ist mir geglückt.

Wenn Du beim nächsten Brief, der das Thema Wertschätzung trägt, dabei sein magst, dann freue ich mich über Dein Eintragen in die Liste. Mein Newsletter erscheint nun immer in der Monatsmitte.

Danke, lieber Juni für unvergessliche Momente.
Ich weiß es zu schätzen, dass ich so viel erleben durfte.

Herzensgrüße von Deiner
Freiraumfrau