Kreatives Tischgespräch am Sylvensteinspeicher mit Marion Kellner-Lewandowsky

Tischgespraech am Sylvensteinspeicher-Freiraumfrau

Nächste Woche bin ich übrigens wieder zu einem Trainerseminar am Sylvensteinspeicher!“ schrieb mir Marion Kellner-Lewandowsky. „Vielleicht hast Du ja Lust auf ein Treffen?!“

Klar, hatte ich. Schließlich ist der Sylvensteinspeicher einer meiner Kraftplätze und Marion wollte ich schon lange mal in echt kennenlernen, seit sie vor einigen Jahren mal Teilnehmerin meiner #30SkizzenimNovember war.

So kam es, dass ich am vergangenen Sonntag mal wieder in meinen Lieblingswald am Sylvensteinspeicher fuhr. Um dann vor Ort erstmal in Schockstarre zu verfallen. Das tolle Wetter hatte viele Menschen an den See gelockt. So voll hatte ich den Waldparkplatz noch nie erlebt.

Nur mit Mühe ergatterte ich ein freies Plätzchen für den Freiraumbus. Ich war froh, dass das geklappt hatte, denn Marion und ich hatten uns zum Kaffee verabredet. Selbstverständlich im kühlen Wald und vor meinem Auto. Wie von selbst glitten wir in ein wunderbares und tiefgehendes Gespräch.

Marion ist Cooperation-Coach. Sie coacht Teams und Einzelpersonen. Ihre Stärke ist die Verbindung der strukturierten Vorgehensweise der Wirtschaftsinformatikerin mit der einfühlsamen Tiefe der Psychologin in Kombination mit kreativen Methoden. Gerade durchläuft sie die Ausbildung zur Neurographik-Trainerin.

Was ist denn Neurographik?“, wollte ich von ihr wissen und bekam eine kurze Übersicht. Neurographik kommt aus Russland und wurde vom Psychologen und Architekten Pavel Piskarev entwickelt. In Deutschland wird seine Methode von Jörg Lehmann gelehrt, der auf seiner Webseite schreibt: „Sie (die Neurographik) ist eine kreative Transformationsmethode für das Lösen von Problemen und Konflikten, die sowohl in Einzel- als auch Gruppenarbeit angewandt wird.“

Wir sprachen über meine Tischgespräche und mein Buch, das ja eng mit dem Sylvensteinspeicher verknüpft ist. Ich erzählte, dass ich zukünftig mein Freiraum-Coaching von meiner Arbeit als Künstlerin trennen werde und gerade am Format eines Freiraum-Tages brüte. Ein Freiraum-Tag ist eine Auszeit für Menschen, die an ihrem Leben und/oder Arbeiten etwas ändern wollen und sich dafür die Freiraumfrau an ihre Seite holen.

Mitten in unserem Gespräch sagte Marion etwas Spannendes. Sie würde schon lange bei mir auf dem Blog mitlesen und hätte am Anfang gedacht, die Freiraumfrau wäre Single. Um dann überrascht festzustellen, dass sie verheiratet ist und mittlerweile erwachsene Kinder hat. „Dann finde ich es ja noch spannender, wie Du Deinen Freiraum findest!“, meinte sie.

Ich denke immer, ich erzähle viel über mich und mein Leben und dann fehlen wesentliche Aspekte, die mich zu DER Freiraumfrau gemacht haben, die ich heute bin. So konnte ich dann im persönlichen Gespräch ergänzen, dass ich mich auch mit dem Thema Krebsbegleitung im nahen Familienumfeld auskenne und mit dem Thema Inklusion. Eines meiner Kinder bedurfte der besonderen Betreuung und viel Motivation um seinen Lebensweg gehen zu können. Mein aktuelles Thema ist die Unterstützung meiner älter werdenden Eltern.

Sagte ich schon, dass ich Gespräche mit Tiefgang liebe?!!

So wie das mit Marion. Solche Begegnungen nähren meine kreative, wissbegierige Seele. Der Nachmittag verflog viel zu schnell und deshalb verabredeten wir uns für den darauffolgenden Tag nochmals zu einem mittäglichen Spaziergang, der dann im Regen stattfand. Vom Sommer zu Herbst, ein Wetterwechsel, den ich schon mal erlebt hatte und in diesem Blogbeitrag lyrisch verarbeitet hatte.

Danke, liebe Marion für diese wunderbare Begegnung im realen Leben.
Und ich freue mich sehr, dass nun eines meiner Kartensets in Deinen Coachings zum Einsatz kommt.

Wer mehr über Marion wissen will:
www.cooperation-coach.de
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