Referenzmomente? Du fragst dich vielleicht, was ich damit meine. Und was bedeuten die schönen Aquarellkreise oben aus dem Artikelbild? Lies selbst.
Momente der Veränderung
Das sind all die Momente, nenn sie gerne auch Begebenheiten, bei denen es dir gelungen ist, etwas anders zu machen als bisher.
Du hattest dir Veränderung vorgenommen:
- Wolltest nicht mehr weiter der tief gefrästen Spur deiner Prägungen folgen.
- Oder in Gegenwart anderer hattest du dir das Grenzen setzen auf die Agenda geschrieben.
- Du wolltest Pausen nur für dich einplanen.
- Statt zu allen Anfragen kümmernd ja zu sagen, wolltest du häufiger nein sagen.
- Du wolltest dich von Menschen in deinem Umfeld trennen, die nur Energie rauben.
- Ernährungs- und Sportvorsätze fallen mir noch ein.
- Genauso wie Meditation oder Journaling, die du in deinen Alltag integrieren wolltest.
- ….
Du allein weißt, was du dir insgeheim vorgenommen hattest und was auf deiner inneren Liste steht.
Wandel braucht Zeit und Übung
Nun ist es ja so, dass so eine Wandlung selten (bis nie) von jetzt auf gleich umgesetzt ist. Das wäre ja dann auch zu einfach, vor allem wenn die Veränderung intensiv ist. All das braucht Zeit und Übung.
Zu viel Blick auf den Mangel
Sehr häufig schaust du dann selbstkritisch auf all die Momente, in denen du wieder in die alte Falle getappt bist. Kennst du wahrscheinlich?! Oder du hattest dir zu viele Baustellen gleichzeitig vorgenommen und hast dich verzettelt. Dabei ist dir die Umsetzung deiner Vorsätze, sagen wir mal ganz vorsichtig, in einer von zehn Gelegenheiten trotzdem richtig gut geglückt. Ach, das gilt ja nicht, denkst du vielleicht. Wahrscheinlich hattest du 100 Prozent Erfolgsquote in deinem (von Leistung geprägtem) Hinterkopf. Doch zu viel Perfektionismus schadet mehr als dass er hilfreich ist.
Referenzmomente einsammeln
Und hier setzen die Referenzmomente an. Du sammelst genau diesen einen Moment ein, wo es dir so gelungen ist, wie du es dir vorgestellt hattest. Vielleicht waren es auch zwei oder mehr Erfolge, an die du dich erinnerst? Die Antwort kennst nur du und du bist auch der Maßstab. Du entscheidest, was als gelingend gezählt wird.
Der Trick ist, du richtest deinen Blick auf das, was gut gelaufen ist. Das verschiebt deinen Fokus. Denn, was einmal geklappt hat, das funktioniert ganz sicher auch ein zweites Mal.
Ich empfehle dir diese schönen, das alte Muster überschreibenden Geschichten einzusammeln. Und zwar schreibend, ganz analog, mit der Hand auf Papier. Dann kannst du jederzeit nachlesen, was dir bereits alles gelungen ist – was du wandeln konntest. Du musst ja kein Epos schreiben, Stichpunkte reichen. Ach ja, und du kannst dann später, vielleicht in einem halben oder ganzen Jahr rückblickend erkennen, was du alles erreicht hast.
Und weil ich finde, dass Referenzmomente schönes Papier verdienen, habe ich dir ein PDF mit aquarellierten Kreisen kreiert. Ich nenne diese Sammlung die Referenzpunkte. Du kannst sie dir einfach so herunterladen. Verwende die Kreise für einzelne Stichpunkte oder du gönnst dir ein ganzes Blatt für deine Notizen. Bitte verwende die Bilder ausschließlich für deine private Nutzung.
Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Einsammeln deiner Referenzmomente.
Von Herzen.
Angelika
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Wer schreibt hier?
Ich bin Angelika, die Freiraumfrau. Der Freiraum mit all seinen Facetten ist schon so lange ich mich erinnern kann, mein innerer Leitstern. Weil ich auf meinem Lebensweg eine gehörige Portion Krisen und Engstellen zu bewältigen hatte, ist es mir so wichtig den Blick auf all die gelingenden Freiräume zu richten.
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