Reaktivzeichnen beim Vortrag von Conny Rüping „Dein Text spricht für dich!“

Beim Webgrrls-Vortrag letzte Woche Dienstag brachte uns Conny Rüping das authentische Schreiben näher.  Genau mein Thema, denn ich schreibe gerade das Exposé zu meinem Buchprojekt. Da sind mir Schreibimpulse sehr willkommen.

Mir wurde beim Zuhören klar, Schreiben und Zeichnen, die beiden haben viel gemeinsam. Um sich eine unverkennbare Handschrift anzueignen, braucht es viel Übung. Das sage ich ja meinen #30-Skizzen-Workshopteilnehmern auch immer. Es geht darum dranzubleiben und zu machen.

Conny meinte, um den eigenen Sprachschatz zu entwickeln und zu erweitern sei es hilfreich, selber viel zu lesen. Sozusagen durchs Lesen die eigene Wortdatenbank zu erweitern und auch herauszufinden, welche Art von Texten ich mag und welche eben nicht. Schließlich ist es ja meine Aufgabe als Autorin meiner Leserschaft Wortbilder in den Kopf zu zaubern, die meine Geschichte plastisch machen. Denn!!! Als Schreibende fehlen mir in der Kommunikation mit meinen Lesern sowohl Mimik als auch Gestik.

Zwei Tipps habe ich sofort nach dem Vortrag beherzigt. Ich aktivierte das Schreiben meiner Morgenseiten, das seit über zwei Monaten brach lag. Und ich habe mir ein Notizbuch zugelegt, in dem ich „geschliffene Worte, die mir gefallen“ notieren und sammeln werde.

Danke, liebe Conny, für deinen wunderbaren Vortrag und deine Tipps. Ich werde nun voller Elan meinen roten Faden weiterspinnen und daraus (m)ein Buch stricken.