Heute ist ein besonderer Tag: 2 Jahre Freiraumbus

Zeichnung Freiraumbus von innenFreiraumbus

Heute ist ein besonderer Tag.
Genau heute vor 2 Jahren holte ich meinen Freiraumbus ab. Ich war so unglaublich aufgeregt. Die erste Nacht verbrachte ich auf einem Wohnmobilstellplatz direkt in der Nähe meines Autohändlers. Ich habe ziemlich schlecht geschlafen, das weiß ich noch.
Seitdem folgten 128 weitere Nächte, die ich in meinem Freiraumbus geschlafen habe. Nicht immer waren sie erholsam, doch wenn ich dann frühmorgens aufstehe und an einem wunderbaren See den Sonnenaufgang beobachte, dann weiss ich in dem Moment, weshalb ich mich dafür entschieden habe, den Weg der digitalen Nomadin einzuschlagen.

Im letzten Jahr habe ich konsequent die Weichen dafür gestellt, dass mein Freiraumbus auch mein mobiler Arbeitsraum wird. Meine Kunden sind im deutschsprachigen Raum verteilt. Ich kommuniziere mit ihnen via Telefon, Skype und über die sozialen Medien. Das klappt wunderbar. Denn schließlich habe ich meine wichtigsten Arbeitsutensilien immer dabei: Meinen Kopf, der die Ideen ausbrütet und meine Stifte, mit denen ich die Reaktivzeichnungen dann zu Papier bringe.

Mein Freiraumbus ist für mich ein Kraftort. Ich habe darin all das, was ich brauche. Meine Sachen (in den Farben, die ich mag), minimalistische Infrastruktur, mein Bett, meine Bücher, mein Zeichenzeug und meinen Laptop. In nächster Zeit werde ich meinen Kraftort nutzen um darin an meinem Buchprojekt zu arbeiten. Ich schreibe endlich die Geschichte, wie und warum ich zum Freiraumbus kam auf. Der Plan ist auch, das Buch mit meinen Zeichnungen zu illustrieren.

Genau. Apropos Illustration:
Immer mal wieder werde ich gefragt, wie mein Bus denn so von innen aussieht. Diese Frage beantworte ich nun heute endlich mit dieser Zeichnung.