30 Tage…schon zu Ende!

Kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich 30 Tage lang durchgehalten, jeden Tag eine Skizze zu zeichnen. Am Anfang musste ich mich sehr motivieren, um dranzubleiben. Im Verlauf des Projektes habe ich aber gemerkt, wie mir die tägliche Skizze immer wichtiger wurde. Sie entwickelte sich zu einer Art Lebenstagebuch, sehr spannend. Die Skizzen zeigen Orte und Begegnungen mit Menschen, die mich inspiriert haben. Ich werde nun auch weiterhin mein Skizzenbuch dabei haben, um mir wichtige Ereignisse festzuhalten.
Einige Menschen haben mir erzählt, dass sie ihr persönliches 30-Tage Projekt begonnen hätten. Ich freue mich, wenn ihr mir berichtet, wie eure Projekte verlaufen sind.
Gerne hier im Blog oder auch direkt per mail oder Telefon.

Was bedeutet Heimat?

Diese Fragestellung war verbunden mit der Einladung zu einem Herbst-Salon. Meine spontane erste Idee war: „Home is, where I lay my pillow“. Recherchen zum Thema Heimat brachten zutage, dass der Heimatbegriff nicht eindeutig definiert ist. Es ging ja auch nicht um eine allgemein gültige, sondern um meine persönliche Definition. Und auf einmal hatte ich ein Bild vor meinem inneren Auge, das ich gezeichnet habe (siehe Baumskizze). Heimat bedeutet für mich, in meinem Umfeld, meiner Familie, meinem Netzwerk verwurzelt zu sein, eine Basis zu haben, damit ich meine Ideen verwirklichen und Aufbrüche wagen kann. Der Salon-Abend zeigte, dass es viele individuelle Begriffe von Heimat gibt. Eines einte aber alle Gäste, es ist wichtig, die Heimat in sich selber zu finden. Und…, dass Heimat letztlich ein Gefühl ist.